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| PERIODE
DER STAGNATION UND WENDE (16. 17. und 18. Jahrhundert)
Das Zeitalter des Humanismus und
der Renaissance stellt eine Rückkehr zur antikischen
Weltauffassung im weitesten Sinne des Wortes dar. Die
Geistesstörungen werden wieder nach den Maßstäben altgriechischer
und altrömischer Philosophen und Wissenschaftler erläutert.
Der Einfluss der mittelalterlichen Auffassungen war
aber noch immer sehr stark.
Das folgende Jahrhundert bringt die erste Bourgeoisrevolutionen,
die Veränderung der philosophischen und Lebensstandpunkten
mit sich, aber die Beziehung zu den Geisteskranken verändert
sich noch immer nicht wesentlich. Das sind auch weiterhin
Menschen, die als humaner Beziehung nicht würdige Wesen
vor den Augen der Öffentlichkeit versteckt werden. Aus
dieser Zeit verblieb als bekanntester der Fall des Klosters
der Heiligen Maria von Bethlehem in Frankreich, der
sehr lange als ein Zufluchtsort der Geistesgestörten
diente. Dort wurden von Zeit zu Zeit eigenartige „Ausstellungen“
solcher Menschen veranstaltet, und das zahlreiche Publikum
bezahlte große Geldsummen um sie sich anzusehen. Andererseits
besuchte der Arzt solch einen Ort einmal in zehn Jahren!
Das 18. Jahrhundert bringt ein Alter mit sich, in dem
Gleicheit und Freiheit propagiert werden. Auf dem Feld
der Psychiatrie kommt es in dieser Zeit erstmals zum
bestimmten konkreten Fortschritt. Es wird die Reform
der psychiatrischen Anstalten initiert, aber die Stellungnahme
der Menschen zu den Kranken bleibt auch weiter unverändert.
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Philippe
Pinel im Hof des Pariser Krankenhauses Salpatriere
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Erst Philippe Pinel führt am
Ende dieses Jahrhunderts wesentliche Veränderungen ins
Regime und in die Stellungnahme zu geistesgestörten
Personen ein. Zum ersten Mal nach drei Jahrhunderten
wird die humane Behandlung der Kranken wieder eingesetzt.
Pinel, der zum Direktor einer Pariser psychiatrischen
Anstalt ernannt wurde, löst die Fesseln dieser Menschen,
dann zieht sie aus den dunklen und schmutzigen Zellen
in reine und ordentliche Räume um. Die Revolte seiner
Kollegen war so groß, dass auch er bald zum Verrückten
erklärt wurde. Sein Zugang unter dem Namen „moralische
Therapie“ beginnt aber Ergebnisse zu bringen. Das Prozent
der Besserung bewegte sich auch bis 70%. Seine Inovationen
zu Muster nehmend, verwirft eine Zahl der Psychiater
mit der Zeit den sog. „therapeutischen Nihilismus“.
Dieser Auffassung nach wurde jeder Kranke im voraus
als „ein hoffnungsloser Fall“ behandelt. Solche Stellungnahme
herrschte bis Pinel suverän in der psychiatrischen Praxis.
Leider sind ihre Reformen auch bis zum heutigen Tag
nicht völlig zu Ende geführt.
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| Die
Nutzer des Altenheims leben unter sehr schlechten
Bedingungen. Im Ambienten der unadaptierten und
abgenutzten Räume werden die Arbeit des Personals
und die tägliche Aktivitäten der Nutzer unter sehr
schweren Umständen erledigt. Dem Heim ist die finanzielle
Hilfe die notwendigste. [weiter...] |
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| Wenn
Sie einen Antrag für
den Empfang |
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zukünftigen Nutzers an
das Altenheim
nehmen möchten,
füllen Sie bitte, dieses Formular aus
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Das Heim hat ständigen Bedarf an einem
neuen Personal. Die Berufe, die momentan
defizitär sind, beziehen sich auf die
Dienste, die auf der Arbeit mit den
Nutzern beruhen. [weiter...] |
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